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Leiterplatten - Recycling


Seit vielen Jahren beschäftigt sich URT erfolgreich mit Konzepten zur Leiterplattenaufbereitung.

Hierzu gibt es ein Grundkonzept, bei dem die kompletten Leiterplatten zunächst einstufig zerkleinert werden. Dies geschieht mit einer langsam laufenden vierwelligen Rotorschere, die ein etwa 20 mm großes Granulat erzeugt. Mit dieser Granulatgröße können jetzt Eisenmetalle und Aluminium abgeschieden werden. Hierbei handelt es sich bereits um 30% Metalle, die sofort vermarktet werden können.






Im verbleibenden Leiterplattenrest sind, im Vergleich zur ursprünglichen Masse, jetzt die Edelmetalle (Kupfer, Gold, Silber und Palladium) aufkonzentriert. Diese Materialfraktion wird üblicherweise an Kupferhütten verkauft.
Durch eine weitere Aufschlußzerkleinerung und nachfolgende Dichtetrennstufen können weiterhin Metallkonzentrate erzeugt werden, die man unmittelbar einschmelzen kann. Durch nachgeschaltete Elektrolyse- und hydrometallurgische Prozesse werden Kupfer und Edelmetalle zurückgewonnen.

Eine weitere technische Herausforderung, in Bezug auf das Leiterplattenrecycling, wurde durch URT bereits umgesetzt. So sind Leiterplatten-Pyrolyseanlagen entstanden, die unter Luftabschluß in einem Pyrolyseofen Metallkonzentrate erzeugen. Alle organischen Substanzen werden dabei gasförmig in eine Nachverbrennungskammer geleitet und verbrannt.

Bei all den aufgezeigten Verfahren ist die Beprobung der Leiterplatten besonders wichtig. Hierzu hat URT ein Verfahren entwickelt, bei dem die Leiterplattenfraktionen durch Probenteiler separiert werden.
Es entstehen somit statistisch einwandfreie Proben - auch über große Losgrößen, die dann für die Materialanalysen herangezogen werden.

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